Maximiere Dein Muskelwachstum und vermeide dabei ein Übertraining!
Bodybuilding ist wieder hoch im Kurs, was kein Wunder ist, gilt heutzutage doch ein athletischer Körper als absolute Grundlage für ein attraktives Äußeres. Dabei geht es den meisten Leuten nicht darum ein neuer Schwarzenegger zu werden, sondern einfach einen muskulösen Körperbau zu formen.
Leider kann in diesem Bereich so mancher Fehler gemacht werden, deshalb ist es absolut empfehlenswert einen geeigneten Bodybuilding Trainingsplan zu haben.
Einer der häufigsten Fehler beim Bodybuilding ist, dass einfach zuviel trainiert wird.
Übertraining ist unter Bodybuildern leider sehr weit verbreitet. Viele dieser Bodybuilder sind noch der Meinung, dass ein maximales Training der schnellste Weg zu einem massivem Muskelzuwachs sei.
Richtig ist aber vielmehr, dass ein zu hoher Trainingsumfang in Verbindung mit hoher Intensität zum Übertraining führen wird.
Als Bodybuilder musst Du trotzdem hart trainieren. Du musst Deine Muskeln kontinuierlich überlasten, indem Du das Gewicht oder die Intensität bei jedem Workout erhöhst. Dafür benötigst Du den richtigen Bodybuilding Trainingsplan.
Das Problem vieler Bodybuilder ist aber, dass sie die Intensität der Workouts erhöhen, ohne sich dabei hinreichend zu erholen. Der Trick für einen effektiven Muskelaufbau besteht darin, die richtige Balance zwischen dem Trainingsumfang und der Intensität zu finden.
Ein Bodybuilding Trainingsplan ist unbedingt notwendig, wenn Du effektiv Muskeln aufbauen und Überbeanspruch durch falsches Tarining vermeiden willst.
Welche negativen Folgen kann ein Übertraining haben?
Ein Übertraining kann sich auf das sympathische und das parasympathische Nervensystem wie folgt negativ auswirken:
1. Eine höhere Herzfrequenz
2. Appetitlosigkeit
3. Hoher Blutdruck
4. Gewichtsverlust
5. Schlafstörungen
6. Eine überhöhte Stoffwechselrate
7. Reizbarkeit und Müdigkeit
Sollten bei Dir mehr als eines dieser Symptome vorliegen, dann bist Du wahrscheinlich bereits im Übertraining. In diesem Fall solltest Du Deine Trainingsgewohnheiten so schnell wie möglich verändern.
Inzwischen ist auch nachgewiesen worden, dass ein Übertraining negative Effekte auf den Hormonhaushalt im Körper hat. Weil Hormone eine entscheidende Rolle beim Muskelaufbau spielen, kann sich das sehr nachteilig für den Muskelaufbau auswirken – Beispiele:
1. Verringertem Testosteronspiegel
2. Verringertem Thyroxinspiegel
3. Erhöhtem Kortisolspiegel
Eine Erhöhung des Kortisolspiegels in Verbindung mit einer Verringerung des Testosteronspiegels sorgt dafür, dass die Proteinsynthese drastisch verringert wird. Das führt letztendlich zu einem Verlust an Muskelmasse.
Eines der schlimmsten Nebeneffekte des Übertrainings ist aber die Schädigung des körpereigenen Immunsystems. Ein Übertraining kann die Zahl unserer Antikörper und weißen Blutkörperchen im Blut drastisch verringern. So ist es auch nicht verwunderlich,. dass viele Hochleistungssportler häufig an Erkältungskrankheiten leiden.
Nachfolgend eine Liste, wie sich Übertraining auf Deinen Stoffwechsel auswirken kann:
1. Mikrorisse im Muskelgewebe
2. Chronisch verringerte Glykogenspiegel
3. Langsame, geschwächte Muskelkontraktionen
4. Verringerte Kreatinphosphatspeicherung
5. Überhöhte Ansammlung von Milchsäure im Gewebe
6. Überhöhte Übersäuerung des Muskelgewebes
7. Schäden an Sehnen, Bändern und Bindegewebe
Du solltest also bei Deinem Bodybuilding Trainingsplan darauf achten, dass Du bei jedem Training einen Fortschritt verzeichnen kannst (mehr Gewicht, mehr Wiederholungen). Sollten Deine Fortschritte stagnieren oder sogar zurückgehen (weniger Gewicht, weniger Wiederholungen), dann befindest Du Dich wahrscheinlich im Übertraining!
Ruhe und Erholung sind überaus wichtig, um Übertraining zu vermeiden. Schlafe mindestens 7 Stunden pro Nacht und führe ein ausgeglichenes Leben. Es ist vor allem sehr wichtig, dass Du zwischen den Workouts Erholungstage einlegst. Versuche, einen Erholungstag zwischen Trainingstagen einzuhalten und trainiere niemals dieselbe Muskelgruppe an aufeinanderfolgenden Trainingstagen.

